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Ballograf Kugelschreiber und Bleistifte

Ballograf Kugelschreiber und Bleistifte

Passend zu dem schönen Frühlingswetter haben wir bei Luiban bunten Zuwachs aus dem hohen Norden bekommen: Die Ballograf Kugelschreiber und mechanischen Druckbleistifte, Modell Epoca. Die Stiftefabrik Ballograf AB stellt seit Jahrzehnten in Göteborg Kugelschreiber und Druckbleistifte her. Matching the beautiful spring weather, we at Luiban received colorful additions from the far north: The Ballograf ballpoint pens and mechanical pencils, model Epoca. The pencil factory Ballograf AB has been producing ballpoint pens and mechanical pencils in Göteborg for decades. Die Geschichte des Ballograf Kugelschreiber lässt sich so erzählen: 1945 eröffnet der Österreicher Eugen Spitzer ein Schreibwarengeschäft in Göteborg, Schweden. Als er in einer amerikanischen Zeitung eine Werbeanzeige für einen Kugelschreiber sieht, ist er inspiriert ein ähnliches Schreibgerät für den europäischen Markt herzustellen. Um diese Idee zu Verwirklichen holt sich Spitzer den österreichischen Techniker Friedrich Schächten an Bord. Dieser entwickelt einen Sicherheits-Druckmechanismus für Kugelschreiber, genau wie bei dem amerikanischen Model, und schon 1947 geht der erste Ballograf Kugelschreiber in Produktion. Im Laufe der Jahre führen vor allem technische Entwicklungen dazu, dass sich die Schreibgeräte weltweit etablieren. Ein wichtiger Schritt ist zum Beispiel die Verwendung von dokumentenechter Tinte, die dazu führt, dass der Kugelschreiber auch in öffentlichen Behörden eingesetzt werden kann. Bis heute überzeugt das klassische Design, die Qualität der Druckmechanik und 8000m Schreibleistung. The story of the Ballograf ballpoint pen can be told in this way: In 1945 the Austrian Eugen Spitzer opened a stationery shop in Gothenburg, Sweden. When he sees an advertisement for a ballpoint pen in an American newspaper, he is inspired to produce a similar writing instrument for the European market. To realize this idea Spitzer gets...
Interview mit Bienvenue Publishing

Interview mit Bienvenue Publishing

Seit neuestem haben wir Karten und Notizhefte im Laden, die in einem ganz besonderen Druckverfahren gedruckt sind: der Risografie. Dadurch haben sie nicht nur eine spezielle Optik, sondern jedes Produkt ist auch ein Unikat. Die Drucktechnik ist außerdem äußerst umweltfreundlich. Hergestellt haben sie Oliver Hischier und Xiaoqun Wu von Bienvenue Publishing, einem Züricher Grafikatelier. Um noch mehr über die beiden und Ihre Arbeit zu erfahren, haben wir ein kleines Interview gemacht. Lieber Oliver, es gibt euch seit 2011. Was habt ihr vorher gemacht und woher kam die Idee zu „Bienvenue Publishing“? Wir haben zusammen Grafik an der F+F Zürich studiert. Die Idee zu Bienvenue Publishing ist bei unserer gemeinsamen Diplomarbeit entstanden. Beide lieben wir Bücher und besondere Printprodukte. Das Bestreben, diese von der Recherchearbeit, über die Konzeption und Gestaltung bis hin zum fertigen Produkt selber kreieren zu können ohne Kompromisse eingehen zu müssen, hat uns zum Self-Publishing geführt. Mit welchen Projekten habt ihr angefangen? Angefangen haben wir mit dem Booklet „Morbid Fascination“. Wir wollten die besondere Ästhetik der chinesischen Kultur kennen lernen und herausfinden, wie diese überhaupt entstanden ist. In China unterscheidet man vier Kategorien von Ästhetik. Die seltenste, aber zugleich beliebteste Form war die „Morbid State“. Diese mag für viele Betrachter wohl nur schwer nachvollziehbar sein. Unser Buch zeigt verschiedene Beispiele auf und erklärt die Entstehung dieser Schönheitsideale. Wie seid ihr auf Risographie gekommen? Kannst du kurz das Druckprinzip erklären?  Für das Booklet „Morbid Faszination“ und der Printserie „Morbid Being“ suchten wir nach einer Druckart, die zum Thema passte. Wir sind auf die Risographie gestoßen, denn wir kennen den Risodruck als unperfekt, grob und ein wenig schmutzig. Beim Tüfteln...
Wir stellen vor: Steinpapier

Wir stellen vor: Steinpapier

Vielleicht erinnert sich der ein oder andere an den Schwimmpass, den man im Schulunterricht nach erfolgreichem Tauchen und ausdauernden Bahnen im Brustschwimmen bekommen hat. Ich erinnere mich weniger an seinen Inhalt, als an das Papier, auf dem er gedruckt war und was sich immer etwas kühl und feucht anfühlte. Wahrscheinlich war es gar nicht aus Holz-, sondern synthetischen Fasern hergestellt, um den widrigen Bedingungen im Schwimmbad ein Leben lang zu trotzen. Seit einer Weile gibt es auch für den Hausgebrauch eine neue Papierart, die die gleichen Eigenschaften wie der Schwimmpass aufweist: Wasserbeständigkeit, Reißfestigkeit und eine hohe Opazität – Steinpapier. Klingt erst einmal seltsam, Papier aus Stein, aber bei genauerer Betrachtung funktioniert die Idee durchaus. Es wird zu 80% aus Kalksteinmehl hergestellt, welches in Kalksteinbrüchen aus nicht verwertbarem Bruch gemahlen wird. Kalziumkarbonat wird in geringen Mengen auch vielen „normalen“ Papieren aus Zellulose beigegeben, die davon ihre Weiße und Opazität erhalten. Die zweite Zutat für das Steinmehl ist ebenso nachhaltig: Bio-Polyethylen-Harz bindet den Kalk ab. Den Ausgangsstoff dafür liefert Ethylengas, welches bspw. beim Zerfall von Bio-Müll entsteht. Insgesamt ist Steinpapier in der Herstellung also ein durch und durch nachhaltiges, ethisch vertretbares Produkt. Es wird auf dem Markt wie herkömmliches Papier auch in verschiedenen Grammaturen und Formaten angeboten. Durch den Kalk ist es sehr weiß und unterscheidet sich optisch kaum von Zellulosepapier. Die Haptik ist allerdings völlig anders. Steinpapier fühlt sich kühl an, so wie es eben auch Steine tun. Es ist sehr glatt, ähnlich gestrichenem Papier, und widersteht Feuer, Öl und Wasser. Zusätzlich ist es auch lebensmittelecht und reißfest, was es für die Verwendung in der Verpackungsindustrie prädestiniert. Auch ökologische Tragetaschen...
Geschenke verpacken

Geschenke verpacken

Nachdem wir in den letzten Tagen fleißig gebastelt haben, rückt Weihnachten immer näher und wie jedes Jahr nimmt man sich vor, nicht in letzter Sekunde alle Geschenke zu kaufen – tut es aber dann doch. Und diese müssen ja auch noch verpackt werden! Sowohl für die, denen noch ein bisschen Zeit bleibt, als auch für die, die nur noch Packpapier im Haus haben, möchten wir ein paar Verpackungsvorschläge zeigen. Alle sind nicht so kompliziert, machen aber etwas her. Dafür haben wir uns klassische Formen von Geschenken ausgesucht, die mehr oder weniger Probleme beim Verpacken bereiten. Alle Verpackungsarten können abgewandelt, kombiniert und auf andere Geschenke angewandt werden. 1. Der Quader Bücher, CDs, Bilderrahmen, Pralinenschachteln: Alle haben glücklickerweise eine recht simple Form, die sich wunderbar verpacken lässt. Damit das nicht zu langweilig aussieht, sollte man zuallererst ein hübsches Geschenkpapier verwenden (zum Beispiel „Twist“ von Esme Winter). Damit das Geschenk klassisch einschlagen. Anschließend haben wir Kupferklebeband verwendet und es wie ein Band um das Papier geklebt. Jedes andere einfarbige Masking-Tape eignet sich natürlich auch. Schließlich ein Satinband nehmen und es über dem Tape verknoten. Optional kann die Schleife noch mit einem grünen Tannenzweig ergänzt werden.   2. Kalender Das Schwierige am Verpacken von Kalendern ist weniger ihre Form, als ihre Größe. Packt man sie nur in Geschenkpapier, sieht es aus, als hätte man ein Brett bunt eingeschlagen. Die Verpackung sollte also ein bisschen von der Form ablenken. Da man außerdem viel Papier braucht, eignet sich Geschenkpapier im üblichen Format von 50 x 70 cm nur für kleinformatige Kalender. Für Großformate muss man auf Papier von der Rolle zurückgreifen und das ist oft sehr dünn oder schlecht...
Traveler’s Company bei LUIBAN

Traveler’s Company bei LUIBAN

Am vergangenen Wochenende war bei uns viel los: Seit dem 24. Oktober ist nun schon die Traveler’s Company mit ihren Produkten bei uns zu Gast und am Freitag und Samstag (13./14.11.) hatten wir nun auch die Chance, die Macher aus Japan persönlich kennen zu lernen und noch tiefer in die Produktwelt einzutauchen. Gleich zwei Ereignisse fanden anlässlich der „Caravan Tour“ der Traveler’s Factory bei uns statt: Das Spiral Ring Book Event und die Traveler’s Notebook Conference. Für alle, die nicht dabei sein konnten, möchten wir hier davon berichten. Und falls ihr die Gelegenheit habt: bis 24. November, also Dienstag, gibt es die Traveler’s Company-Produkte noch bei uns in Berlin und im Online-Shop.   Das Papier-Buffet Wir hatten es schon angekündigt: Am 13. und 14. November fand bei uns das Spiral Ring Book Event der Traveler’s Factory statt. Und ein Event war es wirklich. Man könnte es auch als „Papier-Brunch“ beschreiben, denn so entstand auch die Idee dahinter. Ähnlich eines Buffets gab es viele verschiedene Papiere mit einer kurzen Beschreibung. Mit einem Tablett ausgestattet konnte man um den Tisch laufen, die Auswahl begutachten und dann selbst entscheiden, welche Seiten man zu einem „Menü“, dem eigenen Spiral Ring Book, zusammenstellen will. Und diese Entscheidung war gar nicht so leicht. Für welchen Zweck möchte ich das Buch verwenden? An welcher Stelle könnte ich welches Papier gebrauchen? Möchte ich vorn lieber Notizen machen und hinten Skizzen? Für jeden Geschmack und Nutzen war etwas dabei: verschiedene Farben und Qualitäten des bekannten MD-Papiers, farbiges und schwarzes Papier, rauhes Kraftpapier, Transparentpapier, Seiten mit Taschen, Papiere mit leicht transparenten Mustern, mit eingeschöpften farbigen Fasern und Metallpigmenten, bedruckt, liniert,...
Kalender 2016

Kalender 2016

Noch 60 Tage, dann ist schon wieder Zeit, sich an eine neue Jahreszahl zu gewöhnen. Dabei vergehen die letzten Tage des Jahres immer schneller als man denkt. Gerade noch goldener Herbst, dann geht es auch schon an die Adventsvorbereitung, Weihnachtsgeschenke, Pfefferkuchen, Tannenbaum und huch! – da stößt man schon auf 2016 an. Noch bevor man gedanklich auf das neue Jahr eingestimmt ist, kündigen sich schon die ersten Termine für Januar an. Zeit also, sich auch Gedanken um einen neuen Taschenkalender zu machen. Wir stellen euch ein paar vor, die wir derzeit im Laden und im Onlineshop haben: Basic Planner von Marjolein Delhaas Die niederländische Designerin Marjolein Delhaas ist sonst im Corporate Design und Webdesign-Bereich tätig. Ein bisschen merkt man das ihren beiden Kalendern und den Notizbüchern auch an: Durchgestaltet von der Typografie bis zur Bindung sind die modernen Kalender ein Begleiter, der sich sehen lassen kann. Die Wochenübersicht mit den gedrängten Uhrzeiten je nach Tageszeit erscheint erst einmal gewöhnungsbedürftig, für Leute mit einer kleinen Handschrift aber eine gute Idee! Wer mehr Freiraum sucht, sollte sich die Notizbücher, deren Cover im Iris-Druck gefertigt wurden, ansehen: Jedes ein Unikat. Die Kalender haben eine Größe von 15,5 x 11 cm, besitzen 160 Seiten inkl. 32 Seiten apricotfarbener Notizseiten und einer Übersicht von 2016 und 2017.   Hobonichi Techo Von einem ganz anderen Kaliber ist der japanische Kalender von Hobonichi. Auf den ersten Blick klein und handlich, entfaltet er seine wahre Größe beim Aufschlagen: Es gibt wohl keinen anderen Kalender, der es schafft, so viele Seiten – nämlich für jeden Tag eine – in so einem schlanken Buch unterzubringen. Gerade man 1,4 cm...