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Traveler’s Notebook bei LUIBAN

Traveler’s Notebook bei LUIBAN

Ich habe immer unglaubliche Schwierigkeiten beim Packen für eine Reise. Nicht weil ich Angst habe, etwas zu vergessen, sondern weil ich mich nicht entscheiden kann, was ich mitnehmen soll. Die Prämisse ist immer: So viel wie nötig, so wenig wie möglich. Weil man auf Reisen jedoch auch gern mal Notizen abfasst, Tickets aufhebt, eine Skizze einer besonders schönen Szene machen möchte usw. braucht man dementsprechend auch jeweils ein Medium dafür. Gleichzeitig kann und will man nicht mehrere Notizbücher, einen Kalender, Karten, Umschläge oder was auch immer mitnehmen. Und bisher schafft es auch noch kein Smartphone der Welt, dass man einen beschriebenen Zettel aus ihm herausreißen und jemand anderem mitgeben kann. So ist die Idee zum Traveler’s Notebook von Midori entstanden: Ein Buch zu schaffen, das so variabel und flexibel ist, dass man es selbst auf die spezifischen Bedürfnisse jeder Reise und Unternehmung abstimmen kann. I always have difficulties with packing for a journey. Not because I’m afraid to forget something, but because I don’t want to take more than necessary. Since you want to make notes on a journey, keep tickets, sketch a view etc. you need a medium for every purpose – but you cannot take several notebooks, calendars, cards etc. with you. This is the idea behind the Traveler’s Notebook by Midori: To create a journal that is as variable and flexible as you need it for your individual requirements of every activity. Das Traveler’s Notebook besteht grundsätzlich aus einer dicken Lederhülle, durch die zwei Gummibänder gezogen sind: eins für das Verschließen des Heftes, das andere, um es zu bestücken. Dafür gibt es von Midori verschiedene „Refills“: Notizhefte aus...
Blei und Holz

Blei und Holz

Ein Nachschlag zum Interview mit Katharina Jesdinsky: eine kurze Dokumentation über William Amer, einen Letterpress-Printer in Australien. Wir erkennen einiges wieder und sehen: die Liebe zum Bleisatz wird überall geteilt. A short documentary about William Amer, a letterpress printer from Australia, his cosy workshop and how he loves letterpress just as much as we...
Interview mit Katharina Jesdinsky

Interview mit Katharina Jesdinsky

Katharina Jesdinsky ist Künstlerin und betreibt die Umtriebpresse in Kiel, die sowohl eine Werkstatt für Buchdruck als auch ein Verlag für Künstlerbücher ist. Uns gefallen besonders ihre schlichten, aber originellen Letterpress-Grußkarten. Letzte Woche war sie zu Besuch bei uns im Laden – eine gute Gelegenheit, mehr über ihre Arbeit zu erfahren. Die Grußkarten, die wir bei uns verkaufen, stammen aus deiner eigenen Buchdruckwerkstatt. Wie muss man sich die Arbeit mit den alten Druckmaschinen vorstellen? Die Druckpresse, mit der ich die Karten drucke, ist ein „Heidelberger Tiegel“, der relativ alt aussieht, aber noch recht jung ist; etwa von 1970. Er ist sowohl technisch sehr ausgefeilt als auch bedienerfreundlich – man muss ihm ab und zu nur ein bisschen Motoröl und Fett geben, dann läuft er. Sein rhythmischer Klang beim Drucken ist wie Musik, sehr beschwingend. Ich schätze an der Arbeit mit den alten Materialien, dass ich nachvollziehen kann, wie sie funktionieren und dass ich alles reparieren (lassen) kann. Außerdem kann ich viele alte Ressourcen nutzen, die noch in großen Mengen vorhanden sind: alte Druckklischees und Bleisatz – das sind Materialien, mit denen ich sehr gern arbeite. War es schwer, diese originalen Bleisatzschriften und Druckmotive zu finden? Lässt du dir neue Schriften oder Klischees nach eigenen Entwürfen herstellen? Das ist schwierig. Vor einigen Jahren gab es für Holzschriften noch eine Firma in England, die welche hergestellt hat. Mittlerweile existiert sie nicht mehr. Bleisatz wird eigentlich auch kaum mehr gegossen. Es gibt aber noch alte Schriften, die man kaufen kann. Leider wird nach wie vor viel von Druckereien weggeworfen, denn Blei braucht Raum, das ist ein Problem. Deswegen habe ich auch wenig...