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Noch 60 Tage, dann ist schon wieder Zeit, sich an eine neue Jahreszahl zu gewöhnen. Dabei vergehen die letzten Tage des Jahres immer schneller als man denkt. Gerade noch goldener Herbst, dann geht es auch schon an die Adventsvorbereitung, Weihnachtsgeschenke, Pfefferkuchen, Tannenbaum und huch! – da stößt man schon auf 2016 an. Noch bevor man gedanklich auf das neue Jahr eingestimmt ist, kündigen sich schon die ersten Termine für Januar an. Zeit also, sich auch Gedanken um einen neuen Taschenkalender zu machen. Wir stellen euch ein paar vor, die wir derzeit im Laden und im Onlineshop haben:

Basic Planner von Marjolein Delhaas

Die niederländische Designerin Marjolein Delhaas ist sonst im Corporate Design und Webdesign-Bereich tätig. Ein bisschen merkt man das ihren beiden Kalendern und den Notizbüchern auch an: Durchgestaltet von der Typografie bis zur Bindung sind die modernen Kalender ein Begleiter, der sich sehen lassen kann. Die Wochenübersicht mit den gedrängten Uhrzeiten je nach Tageszeit erscheint erst einmal gewöhnungsbedürftig, für Leute mit einer kleinen Handschrift aber eine gute Idee! Wer mehr Freiraum sucht, sollte sich die Notizbücher, deren Cover im Iris-Druck gefertigt wurden, ansehen: Jedes ein Unikat.

Die Kalender haben eine Größe von 15,5 x 11 cm, besitzen 160 Seiten inkl. 32 Seiten apricotfarbener Notizseiten und einer Übersicht von 2016 und 2017.

 

Hobonichi Techo

Von einem ganz anderen Kaliber ist der japanische Kalender von Hobonichi. Auf den ersten Blick klein und handlich, entfaltet er seine wahre Größe beim Aufschlagen: Es gibt wohl keinen anderen Kalender, der es schafft, so viele Seiten – nämlich für jeden Tag eine – in so einem schlanken Buch unterzubringen. Gerade man 1,4 cm dick und 210 g schwer ist der A6-große Kalender. Wie macht er das? Die Seiten sind aus einem speziellen, besonders leichten Tomoe River-Papier. Wie üblich kann man es trotz seiner geringen Stärke gut mit Tinte beschreiben. Neben den Tagesübersichten hält der Techo noch eine Jahres- und Monatsübersicht bis März 2017, Notizseiten sowie verschiedene Informationen, zum Beispiel Größentabellen, eine Japan-Karte, japanische Rezepte (!) und Vorwahlnummern bereit. Und es gibt noch eine Besonderheit: auf jeder Doppelseite steht ein Zitat oder Sinnspruch. Das Cover ist sehr dünn und flexibel, viele Nutzer verwenden zusätzlich noch einen Umschlag zur Stabilität.

Kalender von Carmen José / Wikullil

Von einem eher konservativ aufgebauten Kalender zu einer ganz innovativen Variante: Der handgefertigte Fächerplaner von Wikullil, den die Illustratorin Carmen José gestaltet hat (mehr zu ihr auch bald hier auf dem Blog). Etwa handgroß ist der Kalender, der aus mit einer Buchschraube zusammengehaltenen Einzelseiten (eine pro Woche) besteht und den man wie einen Farbfächer aufblättern kann. Damit man sich im Stapel nicht verliert, gibt es zwei Messingklammern als Lesezeichen dazu. Nach jeder Wochenübersicht folgt eine To-Do-Liste. Kleine illustrierte Symbole verschönern den ansonsten schlicht gehaltenen Planer. Auf den Fotos ist die Version von 2015 zu sehen – für 2016 haben sich aber nur die Daten geändert.

Abgesehen von den drei vorgestellten Exemplaren haben wir auch die neuen Leuchtturm-Kalender in verschiedenen Varianten sowie Kalender für das Traveler’s Notebook. Außerdem gibt es von Midori Taschen- und Tischkalender aus MD-Papier. Die kann man schlecht beschreiben, also kommt doch mal im Laden vorbei! :)